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Themen: Deutschland, Europa, Forschung, Open Source, OpenJustitia, Stadt Bern


European Free Software Policy Meeting

Am 29. Januar 2016 haben sich Free Software und Open Source Lobbyisten und Forscher aus ganz Europa zum ersten European Software Freedom Policy Meeting in Brüssel getroffen. Mit dabei waren die /ch/open Vorstandsmitglieder Nicolas Christener und Matthias Stürmer.

Organisiert durch das OpenForum Europe und der Free Software Foundation Europe fand am 29. Januar 2016, dem Vortag zur FOSDEM Konferenz, erstmalig ein Treffen von europäischen Free Software und Open Source Lobbyisten und Forschern in Brüssel statt. Über 30 Teilnehmende diskutierten an diesem European Software Freedom Policy Meeting einen Nachmittag lang über die aktuelle Situation bezüglich Open Source Software in der EU-Kommission und europäischen Ländern. Das Eingangsreferat hielt die EU-Abgeordnete Julia Reda, danach folgten Präsentationen aus allen vertretenen Ländern.

Mit dabei waren Nicolas Christener und Matthias Stürmer vom Schweizer Open Source Förderverein Swiss Open Systems User Group /ch/open. Die beiden Vorstandsmitglieder repräsentierten die Schweiz, die auch als Nicht-EU Mitglied eingeladen war. In seinem Vortrag wies Matthias Stürmer darauf hin, welche aktuellen Open Source Themen in der Schweiz momentan auf politischer Ebene und in der Verwaltung behandelt werden. Dies sind aktuelle Migrationsvorhaben auf Open Source mittels Ablösung von Microsoft-Produkten am Beispiel der Stadt Bern, die Beschaffung von Open Source Software durch öffentliche Institutionen (siehe dazu SIK Checkliste Open Source Beschaffungen), die Freigabe von Open Source Software durch öffentliche Stellen (beispielsweise OpenJustitia) sowie die Finanzierung von gemeinsamen Open Source Entwicklungen durch Behörden (beispielsweise QGIS und OpenLayers).

Die Folien des Vortrags von Matthias Stürmer sowie die Fotos des Anlasses sind öffentlich zugänglich. Ausserdem hat die FSFE eine Zusammenfassung des Meetings geschrieben.

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