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Themen: Bundesverwaltung, Kt. Basel-Stadt, Presse


Währenddem die auf proprietärer Software basierte Informatik der Bundesverwaltung offenbar völlig im Chaos versinkt gibts positive Open Source News aus Basel. Heute hat der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt seine neue Open Source Förderungsstrategie (Download als PDF) vorgestellt, die durch einen Vorstoss von Urs Müller aus dem Jahre 2004 initialisiert wurde. Der Auszug aus der heutigen Pressemitteilung fasst die wichtigsten Punkte zusammen:

Im Bereich Open Source sollen in Zukunft vom Kanton finanzierte Entwicklungen (z.B. Datenmarkt, E Government) unter einem Open Source-Geschäftsmodell und auf der Basis von offenen Standards erfolgen, so dass andere Kantone und Gemeinden diese ohne Kauf von Lizenzen nutzen und den Quellcode weiterentwickeln können. Auf diese Weise werden kantonsübergreifende Synergieeffekte gefördert. Die Zuschlagskriterien bei der Beschaffung werden so überarbeitet, dass die Chancengleichheit zwischen proprietären und OSS-Lösungen gewahrt bleibt. Auf Arbeitsplatzebene wird aufgrund der vielen Abhängigkeiten von Fachanwendungen weiterhin das Betriebssystem MS Windows dominieren. Es wird aber ein Pilotversuch mit 100 Arbeitsplätzen gestartet, welche vollständig auf Linux und Open Source Software umgestellt werden.

1 Kommentar

  • Meine Tochter verfügt über einen Linux PC, doch die Angebote der Schulen Basel

    z.b.
    http://mathematik.edubs.ch ( Blitzrechnen ) sind nur als Windows oder Mac Software verfügbar.

    Aus kosten und lizenzrechtlichen Gründen wird auf Windows und MAC verzichtet.
    Auch in der hinsicht eines verbesserten Jugendschutzes. Da die beiden komerziell genutzten Betriebsystem auf den Verkauf ausgelegt sind und keine Kosten und Mühe scheuen mit gezielten Werbestrategien ihre Software zu und Apps zu verkaufen.

    Mit Opensource ist heute so ziemlich alles möglich und vor allem entfällt zur Zeit noch der Stress mit Viren und anderen Schädlingen!

    mfg
    A.Stoecklin

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