Themen: Bundesverwaltung, Microsoft, Open Source, Vorstoss


Die Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit (Parldigi) ist erfreut, dass der Bundesrat das Postulat von Edith Graf-Litscher „Standortbestimmung und Ausblick Open Source in der Bundesverwaltung“ zur Annahme beantragt. Die Co-Präsidentin von Parldigi hat im Juni den entsprechenden Vorstoss eingereicht. Damit ist zu erwarten, dass nach der hoffentlich positiven Abstimmung im Nationalrat die Bundesverwaltung einen ausführlichen Bericht über die Umsetzung der OSS Strategie Bund von 2005 sowie über die künftige Situation zu Open Source in der Bundesverwaltung verfasst.

Ein erster Punkt wird bereits nächste Woche an der internationalen LibreOffice Konferenz diskutiert, wenn im Rahmen der Diskussionsrunde “ Open Source Büroautomatisation in der Schweiz“ die Frage besprochen wird, weshalb die Schweiz bezüglich Einsatz von Open Source Office-Lösungen international derart hinterher hinkt. Die OSS Strategie Bund hätte eigentlich vorgesehen, dass die Bundesverwaltung bereits bis 2006 Alternativen zu Microsoft Office hätte aufbauen müssen: „[…] im Bereich Office-Anwendungen sollen als Alternativen weitere CSS- oder OSS-Produkte bis Ende 2006 zur Verfügung stehen.“ (OSS Strategie Bund, 15.03.2005, Seite 3)

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