Themen: Events, Open Source, Stadt Bern


limux

Update 4. März 2013: Videos der Referate auf YouTube

Die Interfraktionelle Gruppe Digitale Nachhaltigkeit der Stadt Bern führt am Donnerstag, 28. Februar 2013 zwei Anlässe mit Open Source Experten aus München, Bolzano und von der Fachhochschule Nordwestschweiz durch.

Einerseits wird der zweite Open Source Roundtable stattfinden, an dem sich die SIK Arbeitsgruppe OSS mit lokalen Open Source Anbietern trifft. Andererseits findet am Abend während der Stadtratspause ein Treffen der Berner Parlamentsmitglieder statt um sich über den aktuellen Stand von Open Source Aktivitäten in anderen Städten und im Bildungsbereich zu informieren. Folgende Referate finden an beiden Anlässen statt:

Nachhaltigkeit von LiMux, der Open Source Migration in München

Das IT-Veränderungsprojekt LiMux hat Ende 2012 sein Ziel erreicht, über 12.000 PC-Arbeitsplätze auf das auf Ubuntu basierende freie und offene Betriebssystem LiMux und die Bürokommunikationssuite OpenOffice.org (geplant ist LibreOffice) umzustellen. Der Vortrag soll den Aspekt „Nachhaltigkeit“ näher beleuchten. Gemeint ist sowohl die nachhaltige Verankerung in der Verwaltung der Landeshauptstadt München, als auch die Nachhaltigkeit im Hinblick auf die Interaktion mit externen Instanzen, also den Bürgern, Unternehmen und anderen Kommunen und Behörden.

JuttaKreyssDr. Jutta Kreyss ist seit 2011 IT-Architektin bei der Landeshauptstadt München. Sie betreut Kunden innerhalb der Verwaltung beim Einsatz von LiMux und anderer Open Source Software. Zuvor war Jutta Kreyss 14 Jahre bei IBM in verschiedenen Rollen tätig, zuletzt als Senior Certified IT-Architect bei IBM Deutschland Research & Development. Sie studiert Informatik an der Universität Hamburg und schloss 1994 ihre Dissertation an der Universität Bremen ab.

Freie Software als Innovationstreiber in Südtirol

Südtirol ist eine Autonome Provinz in Italien und hat Freie Software seit Anfang der 90er-Jahre als Modell zur Förderung der Innovation in allen Bereichen der Gesellschaft erkannt. In den Folgejahren konnte die Region eine Innovationsstrategie durch das Netzwerk zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und der Öffentlichen Verwaltung einleiten um durch den gezielten Einsatz von Freier Software die Region Südtirol in eine SMART Region weiterzuentwickeln.

PatrickOhneweinPatrick Ohnewein leitet das Zentrum für Free Software & Open Technologies im TIS innovation park in Südtirol. Dies ist ein Team von Projektmanagern, das die Südtiroler Wirtschaft bei der Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten unterstützt. Nach mehrjähriger Erfahrung in der Privatwirtschaft hat er aufgrund der Erfahrungen in NGOs im Bereich der Freien Software (Gründungsmitglied der LUGBZ, Ausschussmitglied der Free Software Foundation Europe) entschieden, die Koordination von ICT-Clustern und Unternehmensnetzwerken zu übernehmen, um Unternehmen und Einrichtungen der Region Südtirol bei der Einführung von Innovation durch Freier Software zu unterstützen.

Linux auf einem USB-Stick: der Open Source Lernstick für Schweizer Schulen

Nach einer kurzen Vorstellung des Lernsticks wird demonstriert, wie der Lernstick als mobile persönliche Lern- und Arbeitsumgebung sowohl in der Schule als auch daheim eingesetzt wird. Es wird gezeigt, wie mit dem Lernstick gelehrt, gelernt und gearbeitet wird und welche Erfahrungen bereits gemacht worden sind. Des Weiteren wird ein Einblick in die vielen Neuentwicklungen der letzten Monate rund um den Lernstick gegeben, wie zum Beispiel Lernstick-Tablets.

RonnyStandtkeRonny Standtke hat in Dresden und Helsinki Informatik studiert, einige Jahre für die secunet Security Networks AG als Berater für IT-Sicherheit gearbeitet, eine Doktorarbeit an der Universität Fribourg geschrieben und arbeitet nun seit einigen Jahren als Dozent für Medienpädagogik an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz in Solothurn. Dort ist er Leiter der Kantonalen Koordinationsstelle für „Schulen ans Internet“ und Leiter des Lernstick-Projektes.

Update 4. März 2013: Videos der Referate auf YouTube

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