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Themen: Bundesverwaltung, Juristisches, Microsoft, Presse, Vorstoss


netzwoche_2009-17_parlamentarierdinnerNeben dem Artikel in der Netzwoche von Christian Walter hat Patrik Tschudin, Wissenschaftsredaktor beim Schweizer Radio DRS, zwei ausführliche Radio-Berichte mit Teilnehmern des Parlamentarier-Dinners erarbeitet. Die beiden leicht unterschiedlichen Reportagen (DRS 2, 3:45min und DRS 4, 4:06min) enthalten Aussagen von Florian Schiessl (Stadt München), Edith Graf-Litscher (Nationalrätin und Ko-Präsidentin der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit), Luc Recordon (Ständerat und Mitglied der Parlamentarischen Gruppe) sowie Marius Redli (Direktor des Bundesamts für Informatik und Telekommunikation). Beginnen tut die Berichterstattung auf DRS 2 mit den Worten:

„Nachhaltig ist, was die eigenen Grundlagen bewahrt, die Ressourcen schont und Kooperation bevorzugt. Zur ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit gesellt sich nun also auch die digitale Nachhaltigkeit.“

Der Begriff „Digitale Nachhaltigkeit“ gewinnt somit allmählich an Bekanntheit. Diese Woche hat dazu auch der Sekretär der Parlamentarischen Gruppe, Matthias Stürmer, in Wien am Fachkongress „InterOperabilität – vom Stand der Technik zu Zukunftsstrategien auf europäischer Ebene“ referiert und unter anderem die künftigen Tätigkeiten der Parlamentarier-Gruppe skizziert:

1 Kommentar

  • Bei der IT-Beschaffungsstrategie die digitalen Nachhaltigkeit im Auge zu behalten ist wichtig. Jedoch hat dies auf Stufe PC-Betriebs- oder Office-System nicht relevant und bringt auch keine wirklich finanziellen Vorteile. Der erste Grund ist die Virtualisierungstechnologie: Dank dieser Technologie für PC-Clients und Applikationen laufen Anwendungen auf jeglichen Betriebssystemen und Endgeräten. Der zweite Grund ist die enorme Entwicklung von Cloud-Computing: Via Browser können Applikationen rasch und unabhängig vom Betriebssystem (egal ob Mac, Linux- oder Windows-PC) jederzeit bezogen werden. Viel wichtiger wäre die Nachhaltigkeit bei Fachapplikationen anzupacken und nach einem Best-of-Breed Verfahren Gutes gemeinsam besser und Altes sterben zu lassen. Bei den Fachapplikationen werden auf Stufe Gemeinde, Stadt und Kanton Millionen zig gut gemeinte Entwicklungsstunden ausgegeben; Fachapplikationen mit teils identischen Anwendungszielen, die sich aufgrund föderalistischer Entwicklungen womöglich konkurrenzieren und einander die Gelder wegschnappen. Wenn ich dürfte, würde ich die Gruppe auffordern, sich Gedanken zu machen, mit welchen Mitteln dieses viel grössere Problem angegangen werden könnte. Die Lösung dieses Problems würde automatisch Nachhaltigkeit schaffen und uns Bürgern erst noch bessere eGov Services bringen.

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