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Themen: Juristisches, Öffentliche Beschaffung, SBB


Wie bereits in der NZZ vom 12. Mai 2009 angekündigt hat nun auch die SBB im Schweizerischen Handelsamtsblatt die freihändige Vergabe eines dreijährigen Vertrages mit Microsoft Irland in der Höhe von 8.4 Millionen Franken publiziert. Einerseits ist es zu begrüssen, dass solche Lizenzverlängerungen nun endlich veröffentlicht werden, andererseits ist es nach dem Fall in der Bundesverwaltung und im Kt. Bern auch beunruhigend, wie sehr öffentliche Institutionen heutzutage von Herstellern proprietärer Software abhängig sind, dass sie gar keine faire Ausschreibung mehr glauben machen zu können.

Pressereaktion
inside-it.ch: 90 grosse IT-Beschaffungen ohne Ausschreibung in drei Jahren

1 Kommentar

  • Die Abhängigkeit geht noch viel weiter als man denkt! Speziell beunruhigend ist auch dass der wichtige Sektor der Lehrkräfte Weiterbildung ganz in der Hand von Microsoft ist und dass die Lehrkräfte in den letzen Jahren keine OSS Kurse besuchen konnten, da 99,9% der Weiterbildungsgelder in Kurse mit proprietärer Software gingen.
    Die Folge, SchülerInnen lernen 14-15 Jahre MS und Adobe bis sie an der ETH und UNI endlich auf OSS umsteigen können.
    Der Schw. Lehrerverein, sonst sehr sehr aktiv mit Pressemeldungen schweigt immer noch zu OSS! Wann erfolgt endlich eine Stellungnahme?

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