5-Millionen für Adobe-Produkte trotz Open Source Alternativen

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Gestern hat der Bund im Rahmen einer Produktausschreibung 5 Mio. Euro an einen Adobe-Lizenzhändler vergeben. Somit wird die proprietäre Software sowohl in der Bundesverwaltung als auch bei der Schweizerischen Post und den SBB für die nächsten drei Jahre weiterhin zum Einsatz kommen. Dahingegen nimmt der Kanton Bern eine Vorreiterrolle ein und nutzt ab 2017 für die Bildbearbeitung das Open-Source-Programm «GIMP», um dabei 66’000 Franken zu sparen. Auch Schulen wie beispielsweise die Gewerblich-Industrielle Berufsschule Bern (GIBB) interessieren sich für Open Source Alternativen, um die Abhängigkeit von Informatikherstellern zu reduzieren (siehe Präsentation an den gestrigen OSS Thementagen). Diesbezüglich läuft zurzeit der Call for Speakers für den Open Education Day 2017, der an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) am Samstag, 29. April 2017 durchgeführt wird. Dort sind ebenfalls Beiträge zum Thema Open Source Alternativen für Adobe-Produkte gefragt.

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